Die Aufregung wenn man sich verliebt, Schmetterlinge im Bauch hat, ohne den Anderen nicht sein mag, ist ein wundervoller Ausnahmezustand, der Wunderbares in uns auslöst.
Verliebtheit ist ein Gefühl der Zuneigung, wobei die Hormone verrückt spielen. Man ist wie auf Droge. Euphorie und Erregung steigen ins Unermessliche, Hunger, Schmerzen und Durst werden kaum wahrgenommen, man fühlt sich schön, stark, attraktiv, geliebt, das Selbstwertgefühl steigt. „Durch rosarote Brille sehen“, dieser Spruch sagt uns genau was bei der Verliebtheit passiert, unser Urteilvermögen ist beeinträchtigt.
Bekannt ist ja dass das Verliebtheit in 10 - 20 Monaten nachlässt, da unser Körper den Ausnahmezustand der Verliebtheit auf Dauer nicht aufrechterhalten kann. Die Hormone und Botenstoffe kehren in ihre normale Konzentration zurück. Das Urteilvermögen ist wieder im üblichem Normalzustand.
Wenn diese Verliebtheitphase schwindet gibt es zwei Möglichkeiten für die weitere Entwicklung:
1. - Die Gefühle gehen in Liebe über und eine feste, zukunftsorientierte Beziehung entsteht oder
der - Der Rausch ist vorbei, die Verliebten trennen sich und Liebeskummer (zumindest bei einem) ist vorprogrammiert
Es gibt Menschen die das Gefühl des Rausches des Verliebtheit nachjagen, und deren Beziehungen sich in dem Verliebtheitszeitrahmen halten. Solange diese starke Gefühle nachlassen, wird die Partnerschaft beendet und eine neue Herausforderung gesucht. Auch wenn wir psychisch diesen Zustand als großartig empfinden, für den Körper auf Dauer ist es eine Stresssituation.
Wenn es zu der Trennung kommt, werden unsere Gefühle sofort "schockgefroren" und uns geht es wie einem Drogensüchtigem auf Entzug, wir leiden körperlich und seelisch, wir haben Liebeskummer.
Wichtig ist zu wissen: „Eine Verliebtheit geht zu Ende“ und es hat nichts damit zu tun, dass irgendwas falsch läuft oder irgendjemand daran Schuld ist, dass die Verliebtheit nicht mehr vorhanden ist. Es ist ein ganz natürlicher Zustand, dass die Phase in der man verliebt ist, vorbei geht.
In einer längeren Beziehung oder Ehe, fragt man sich oft "Wo ist nur die Verliebtheit geblieben?". Fragen Sie sich lieber "Was habe ich alles nach der Verliebtheit dazu gewonnen?"